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Kauf-Aktion: Die Premiere von "Heimat shoppen" lief schleppend

HERBERNErstmalig fand am vergangenen Wochenende in Herbern und Ascheberg die Kampagne für den Einkauf vor Ort statt. Name: „Heimat shoppen“. Mithilfe von kleinen Aktionen versuchten zahlreiche Händler und Dienstleister, den Einkauf am eigenen Wohnort zu stärken.

Die Premiere von "Heimat shoppen" lief schleppend
Verena Wesselmann (l.) des Blumengeschäfts Hönekop/Wesselmann überraschte im Rahmen der Aktion "Heimat shoppen" alle Kunden mit einer Blume. Foto: Merle Bergmann

Das Gutscheinheft ist nun erhältlich und soll dabei helfen, Herbern und Ascheberg als Einkaufsorte populärer zu machen. Zudem fanden am Freitagnachmittag und Samstagmorgen kostenlose Führungen unter dem Motto „Geschäfte und Gewerbe früher und heute in Herbern“ statt.

Die Idee für die Aktion hatten die Gewerbevereine „Pro Ascheberg“ und „Herbern Parat“. Organisiert wurde das Projekt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord-Westfalen gemeinsam mit dem Handelsverband Westfalen-Münsterland mit Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland.

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So lief die Premiere von "Heimat shoppen"

Die verschiedenen Geschäfte in Herbern schmückten die Schaufenster mit Tüten und Plakaten mit dem Logo „Heimat shoppen“ und erfreuten die Kunden mit kleinen Geschenken, wie es auch Blumen Hönekop/Wesselmann tat. „Bei uns bekommt jeder Kunde eine Rose. Ich glaube, dass bei Wiederholungen dieser Aktion noch mehr Leute darauf aufmerksam werden“, sagte Verena Wesselmann.

Bilanz: Nicht mehr Kunden

Auch Marianne Gausepohl vom gleichnamigen Geschäft und Malerbetrieb fand positiven Zuspruch für das Projekt. „Zusammen mit dem Gutscheinheft stärkt die Aktion ‚Heimat shoppen‘ den Ort. Außerdem werden dadurch der Einzelhandel vor Ort in den Fokus gerückt und das Potenzial der Geschäfte gefördert“, so Gausepohl.

Letztlich hätten allerdings nicht mehr Kunden als sonst in den Geschäften eingekauft, waren sich die Händler einig. Grund dafür könnte einerseits das schlechte und regnerische Wetter gewesen sein.

Keine einmalige Aktion

Andererseits handelt es sich um eine neue Aktion, welche natürlich erst an Bekanntheitsgrad gewinnen müsse, wie Benedikt Angelkort vom Spiel- und Schreibwarengeschäft Angelkort erklärt. „Heimat shoppen unterstützt die Betriebe und soll den Leuten unbewusst nahebringen, in Herbern, in der Heimat, einkaufen zu gehen. Es handelt sich hierbei nicht um eine einmalige Aktion, sondern um ein dauerhaftes Verfahren. In vielen Orten gibt es zahlreiche Leerstände, wodurch Ortszentren aussterben. Dem soll mit der Aktion entgegengewirkt werden“.

Auch die Herbernerin Miriam Potthast fände Wiederholungen solcher Wochenenden gut: „Ich bin durch Plakate auf die Aktion aufmerksam geworden und kaufe grundsätzlich vor Ort ein. Zudem finde ich es gut, dass durch solche Projekte der Einzelhandel in Herbern gestärkt wird.“ 

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