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Ab 2020: U41 fährt weiter bis Brambauer - Betrieb wird teurer

BRAMBAUERAuch nach 2020 soll die U-Bahn-Linie U41 Brambauer mit Dortmund verbinden. Das hat der Kreistag am Dienstag einstimmig beschlossen. Aber: Für die Stadt Lünen wird es dann etwas teurer. Trotzdem sehen Lüner Politiker den Beschluss als einen wichtigen und richtigen Schritt für die Vernetzung zwischen Lünen und Dortmund an.

U41 fährt weiter bis Brambauer - Betrieb wird teurer
Die U 41 fährt auch nach 2020 weiter von Dortmund nach Brambauer und umgekehrt. Foto: Blandowski

Bisher hat der Kreis Unna pro Jahr 200.000 Euro für den Unterhalt der U41 an die Stadt Dortmund überwiesen. Seit 2008 galt diese Regelung. Ein Drittel dieser Summe zahlt der Kreis Unna, die übrigen zwei Drittel übernimmt die Stadt Lünen. Bisher belastete diese Regelung das Lüner Stadtsäckel also mit 133.000 Euro. Im Rahmen der neuen sogenannten „Finanzierungsverarbeitung“ zwischen Kreis und Stadt Dortmund wird sich die Gesamtsumme auf 250.000 Euro erhöhen.

Dieser Betrag basiere auf den „durchschnittlichen Kostensätzen pro Kilometer von Stadtbahnlinien der DSW 21“, heißt es in der Vorlage. Der Lüner Anteil steigt deshalb von rund 133.000 auf etwa 166.000 pro Jahr. Dieser Sachverhalt sei mit der Stadtverwaltung Lünen abgestimmt, heißt es in der Vorlage.

Stadt Lünen: Kostensteigerung ist "angemessen"

Stadtsprecherin Julia Schmidt bestätigt das. Die Verwaltung bewerte die Kostensteigerung als „angemessen“ und werde die Zustimmung daher in der Ratssitzung am 14. Dezember empfehlen. Vorberatend wird sich der Stadtentwicklungsausschuss am 28. November mit dem Thema befassen.

Aus der Politik gab es zu diesen Plänen am Dienstag im Kreistag überwiegend positive Stimmen:

Günter Bremerich (CDU): Wegen der Bedeutung der U41 für Brambauer ist es akzeptabel, dass sich die Kosten von 200.000 auf 250.000 Euro im Jahr erhöhen. Der Kreis Unna zeigt Verantwortung durch die Übernahme eines Drittels der Kosten.“

Gerd Oldenburg (SPD): „Als Brambaueraner begrüße ich es ausdrücklich, dass die Finanzierung der U 41 nun weit in die Zukunft gesichert ist. Sie ist ein tolles Beispiel, wie interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Stadtbahnlinie rege genutzt wird.“

Landrat Michael Makiolla: „Das ist ein tolles Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Unna, der Stadt Lünen und der Stadt Dortmund. Man darf nicht vergessen, dass es sich um eine freiwillige Aufgabe handelt, die wir hier wahrnehmen. Das ist gelebte Solidarität des Kreises mit der Stadt Lünen.“

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