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Aktion des Grundschulverbundes: Gute Geschäfte beim Nordkirchener Kinderflohmarkt

NORDKICHENGanz viel Spaß am Verkaufen und Handeln hatten viele junge Händler beim ersten großen Flohmarkt des Nordkirchener Grundschulverbundes am Samstag. Für die Veranstaltung sprachen gleich mehrere Gründe.

Gute Geschäfte beim Nordkirchener Kinderflohmarkt
Die siebenjährige Mila gehörte zu den vielen jungen Verkäufern des ersten Flohmarkts des Grundschulverbands. Ihr geliebtes Rentier wollte die Flohmarkthändlerin aber lieber doch nicht verkaufen. Foto: Beate Dorn

Natürlich gab es die Gelegenheit, das Taschengeld aufzubessern. Diese haben viele Kinder am Samstagvormittag beim ersten gemeinsamen Flohmarkt des Grundschulverbundes Nordkirchen, Südkirchen und Capelle genutzt.

Auf rund 60 Wolldecken hatten die jungen Händler ihre nicht mehr genutzten Bücher, Spielsachen oder Bekleidung in den Räumlichkeiten der Gesamtschule Am Gorbach ausgebreitet. „Das Geschäft läuft gut“, freute sich Kian (6) der seine Spardose auffüllen und Platz für Weihnachtsgeschenke schaffen wollte.

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1. Flohmarkt Nordkirchener Grundschulen

Auch Mila (7) hatte so einiges aussortiert und erfolgreich verkauft. „Ich kann mich ganz gut von den Sachen trennen“, sagte sie. Fügte aber über ein geliebtes Stofftier hinzu: „Das Rentier verkaufe ich nicht. Das dürfen sich die anderen Kinder nur angucken.“

Die Gründe für den ersten gemeinsamen Flohmarkt waren vielfältig: „Selbstverständlich sollen die Kinder den Umgang mit dem Geld lernen. Wir wollen mit diesem Flohmarkt aber auch ein Zeichen setzten. Wir sind eine Gemeinde und ein Grundschulverbund. Uns war es wichtig, endlich einmal etwas gemeinsam zu machen. Das Forum der Gesamtschule hat sich als neutraler Boden angeboten. Nicht nur weil, weil wir hier wetterunabhängig sind“, sagte Kerstin Linke vom Organisationsteam.

Verkauft wurden nur Kindersachen

Die Abläufe des Flohmarktes waren kindgerecht organisiert. „Es gibt feste Regeln“, so Linke weiter. „Jedes Kind darf nur so viele Dinge mitbringen, wie auf eine Wolldecke passen. Verkauft werden dürfen nur Kindersachen, damit es auch tatsächlich ein Flohmarkt von Kindern für Kinder ist“, “, sagte Linke.

Die Gebühr für einen Platz betrug drei Euro, die im Vorfeld bezahlt wurden. Die Summe der Gebühr kommt den Fördervereinen der Schulen zugute. Der Erlös aus den Verkäufen gehörte zu 100 Prozent den verkaufenden Kindern.

Das muntere Treiben in der Gesamtschule zeigte, mit welcher Begeisterung die Schüler dabei waren. Das Verkaufen machte vielen ebenso viel Spaß wie das Kaufen von Gegenständen, die ihre Mitschüler feilboten. „Viele Sachen liegen bei uns einfach nur noch herum. Vielleicht freuen sich andere ja darüber“, dachten sich Lenja (9) und Lena (9), die ihr Spielzeug beim ersten Flohmarkt anboten.

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