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Bundestagswahl 2017: Wahlprognose: Henrichmann (CDU) liegt vorne

NORDKIRCHENNoch gut vier Wochen bis zur Bundestagswahl. Im Wahlkreis 127 Coesfeld-Steinfurt II, zu dem Nordkirchen, Olfen und Ascheberg gehören, scheinen die Verhältnisse klar. CDU-Kandidat Marc Henrichmann liegt nach einer aktuellen Prognose mit 58 Prozent vorn. Doch wie verlässlich sind solche Vorhersagen? Und was sagen die Kandidaten dazu?

Wahlprognose: Henrichmann (CDU) liegt vorne
Laut aktueller Prognose für die kommende Bundestagswahl ist die Sache im Wahlkreis Coesfeld-Steinfurt II klar: Marc Henrichmann holt über 50% der Stimmen. Grafik: Leonie Sauerland

Laut seinem Unternehmen election.de kommt Herausforderer Ulrich Hampel von der SPD auf 27 Prozent der Erststimmen. Auf Platz drei liegt Friedrich Ostendorff (Grüne) laut Prognose mit 7 Prozent. Daniel Fahr (FDP) liegt dahinten mit 4 Prozent, knapp vor Dr. Gernod Röken aus Olfen (Linke) mit 3 Prozent der Erststimmen.

58 zu 27 – das bezeichnen die Statistiker als „sicher“. Der Vorsprung ist groß. Die „Unschärfe“ liege für jede Prognose „bei plusminus 3 oder 3,5 Prozentpunkten“, so Moehl. Heißt also: Das Erststimmen-Rennen im Wahlkreis Coesfeld-Steinfurt II scheint gelaufen zu sein.

Wahlkampf geht weiter

Für die Kandidaten kein Grund, ihren Wahlkampf jetzt einzustellen. 58 Prozent – „Das klingt ja schön, aber ich halte das auch für gefährlich“, sagt Marc Henrichmann (CDU) auf Anfrage unserer Redaktion. Es bestehe die Gefahr, im Wahlkampf nachzulassen. Doch er wolle weiterhin „Vollgas bis zum Schluss geben“.

Derzeit sei er jeden Tag im Wahlkreis unterwegs. Diese Präsenz habe er sich Kandidat auferlegt. „Jetzt nachzulassen, das fände ich auch dem Wähler gegenüber respektlos“, so Henrichmann. „Abgerechnet wird am 24. September. Wenn es dann ein gutes Ergebnis wird, umso schöner“, sagt der CDU-Kandidat.

„Mein Wahlkreis ist kein leichtes Terrain für einen Sozialdemokraten“, ist sich SPD-Kandidat Ulrich Hampel bewusst. „Seit dem jetzigen Zuschnitt des Wahlkreises in den 1960er-Jahren hat immer die CDU mit weit über 50 Prozent gewonnen.“ Er sehe die Prognose daher als Bestätigung seiner Arbeit in den vergangenen vier Jahren als SPD-Bundestagsabgeordneter und als „Ansporn für die vor uns liegenden Wochen bis zur Bundestagswahl“, so Hampel.

Wahlbenachrichtigungen auf dem Weg

Eine Intensivierung des Wahlkampfs habe er für die letzten Wochen vor der Wahl ohnehin geplant. „Die Vorhersage ist natürlich Ansporn, bis zum 24. September nicht nachzulassen“, sagt Hampel. Um sein Ziel zu erreichen, müsste der SPD-Kandidat aber noch ein paar Prozentpunkte mehr erreichen, als die Prognose vorhersagt. „SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat als Ziel 30 Prozent plus x ausgegeben. Das ist auch meine Zielmarke“, sagt Hampel.

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