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Mit Fotostrecke: Fachhochschule Nordkirchen: 913 neue Studenten

NORDKIRCHENRappelvoll war es am Dienstag im Ortskern und auf dem riesigen Schlossgelände in Nordkirchen: 913 neue Studenten der Fachhochschule für Finanzen nahmen ihr Studium auf. Viele waren mit dem eigenen Auto gekommen. Das soll sich möglich schnell ändern.

Fachhochschule Nordkirchen: 913 neue Studenten
913 neue Studierende wurden an der Fachhochschule Finanzen in Nordkirchen begrüßt. Foto: Thomas Aschwer

In seiner Begrüßung rief der stellvertretende FH-Leiter Klaus Werschmöller die Studenten eindringlich dazu auf, künftig Fahrgemeinschaften zu bilden. "Wir haben logistische Probleme“, räumte Werschmöller ein.

Die Gründe liegen auf der Hand: Mit 913 Studenten ist die Zahl der Studienanfänger so groß wie seit zehn Jahren nicht mehr. Eine weitere Folge war, dass die Begrüßung in der Mensa in zwei Gruppen erfolgen musste.

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FH Finanzen in Nordkirchen begrüßt die neuen Studierenden 2017

Keine neue Erkenntnis dürfte für sie die Aussage des stellvertretenden Leiters gewesen sein, dass das „deutsche Steuerrecht sehr kompliziert ist.“ Genauer hörten sie jedoch hin, als Werschmöller über die Anforderungen sprach. „Sie müssen eine Menge lernen.“ Für rund 15 Prozent in der Regel zu viel, sie steigen während des Studiums aus oder schaffen die Prüfungen nicht.

Dass sich die FH Nordkirchen von anderen Hochschulen auch in Detailpunkten unterscheidet, erfuhren die neuen Studenten vom amtierenden Verwaltungsleiter Klaus-Wilhelm Gratzfeld. Er forderte absolute Pünktlichkeit und Respekt gegenüber allen FHF-Mitarbeitern.

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Kommentare
  • Fahrgemeinschaften sind ein guter Anfang - funktionierender ÖPNV wäre viel besser
    von buerger2 am 07.09.2017 11:23 Uhr

    Nicht nur viele Studenten mit ihren Autos (die dann auch z.T. kürzeste Strecken innerorts Autofahren) machen sehr klar, dass der öffentl. Personennahverkehr in ländl. Regionen sehr mangelhaft ist. Ich vermisse klare politische Richtlinien, dass der KFZ Verkehr nicht weiter das Maß aller Dinge sein kann und den kleinen Ort Nordkirchen arg strapaziert. Auch mit Abgasen. In Selm und Capelle zusammen kommen tagsüber und am WE je zwei Züge pro Stunde an. Aber dann? Oft geht es nicht mehr weiter nach Nordkirchen. Eine Schande.
    Als Nordkirchener Bürger würde mich Respekt gegenüber den Bürgern freuen, wenn er z.B. so aussehen würde, dass Autos der Studenten "möglichst draussen stehen bleiben". Nicht nur junge Leute können ihre Wege im Ort gut zu Fuß oder per Rad machen. Genug Falschparker gibt es ohnehin in Nordkirchen - das ist kein Gewinn für die "inklusive Gemeinde" und kein schönes Bild. Bürger zu Fuß und mit Rad unterwegs bringen mehr für mitmenschliche Begegnungen als viele Autofahrer.

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