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Großes Projekt: Olfener Westen soll für Touristen attraktiver werden

OLFENEin Stellplatz für Wohnmobile, eine Freizeitwiese, ein Ort für Übernachtungen, Wanderwege, eine neue Brücke und ein Aquarium - das sind nur ein paar der Ideen, wie der Olfener Westen für Besucher attraktiver werden könnte. All das ist in der Tourismusstrategie der Stadt festgehalten. Wir stellen die Pläne vor.

Olfener Westen soll für Touristen attraktiver werden
Den Bereich zwischen Füchtelner Mühle und Naturbad will die Stadt Olfen entwickeln. Fotos: Brede / Aschwer

In den kommenden Monaten ist es ein großes Projekt, den Olfener Westen touristisch weiterzuentwickeln. „Der Planungsauftrag für dieses Gebiet ist bereits an ein Büro vergeben“, so Bürgermeister Wilhelm Sendermann auf Anfrage. 

Beim Olfener Westen handelt es sich um den Bereich zwischen Naturbad, Füchtelner Mühle und Sternbusch. „Für den Bereich neben dem Naturbad gibt es bekanntlich einen Bebauungsplan für einen großen Campingplatz“, so der Bürgermeister. Diese sechs Hektar wolle man nun anders entwickeln.

Mögliche Projekte sind in der von der Politik verabschiedeten Tourismusstrategie der Steverstadt beschrieben. So kann man sich auf der Fläche neben dem Naturbad einen Stellplatz für Wohnmobile, eine Freizeitwiese und einen Ort für Übernachtungen vorstellen.

Neue Brücke geplant

Ideen bestehen auch für den Bereich des ehemaligen Campingplatzes an der Füchtelner Mühle. Der Bereich wurde bereits in der Vergangenheit nach der Aufgabe des Campingplatzes verändert. So gibt es dort einen Sandstrand an der Stever und eine Wiesenlandschaft mit Wegen.

In Zukunft soll dort auch eine neue Brücke über die Steverumflut entstehen. Denn dann müssten Fußgänger und Radfahrer nicht die schmale Brücke über die Stever nutzen.

Vorgesehen ist dort ein Grill- und Zeltplatz für die Pfadfinder und die Landjugend. Was mit der ehemaligen kleinen Gaststätte geschieht, muss noch entschieden werden.

Füchtelner Mühle als Ausgangspunkt

Der Bereich Füchtelner Mühle soll, wie es in der Tourismusstrategie heißt, Ausgangspunkt für verschiedene touristische Aktivitäten dienen. Zudem könnte es ein Standort für den Bereich Umweltbildung im Zusammenhang mit der Steveraue sein. „Wir möchten gern die Strecke der Antonia bis zur Füchtelner Mühle verlängern“, so der Bürgermeister in einem Gespräch mit der Redaktion. Dies scheitert zurzeit an der niedrigen Durchfahrtshöhe der Brücke am Floßanleger.

Ein wichtiger Punkt der Tourismusstrategie für diesen Bereich ist auch die Entwicklung der ehemaligen Villa Ritter direkt an der Stever. Sie befindet sich im Besitz der Stadt. Wie berichtet ist zunächst vorgesehen, Räume der Villa für die Spielgruppe Pusteblume zur Verfügung zu stellen.

Labor und Steveraquarium zum Thema Wasser

Weitere Ideen für den Bereich an der Füchtelner Mühle sind zum Beispiel eine Auenschule, die Errichtung eines barrierearmen Wanderwegs und die Errichtung von sanitären Anlagen. Eine Auenschule könnte in der Scheune neben dem Restaurant, sie ist wie das Restaurant im Besitz der Stadt Olfen, eingerichtet werden.

In der Tourismusstrategie heißt es: „Die Einrichtung eines Labors und eines Steveraquariums unterstützen dabei die Vermittlung rund um das Thema Wasser. Darüber hinaus bieten die Räumlichkeiten die Möglichkeit zu Ausstellungen und Begegnungen zur Stärkung als Tourismusstandort.

Zum Olfener Westen zählt auch das Waldgebiet zwischen Steveraue, Kökelsumer Straße und der Siedlung Sternbusch. Vorstellen kann sich die Verwaltung dort einen Naturlehrpfad und eine Erweiterung des Weidekonzepts.

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