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Tafeln mit Standortnummern: Stadt Olfen will Notfallorientierungssystem ausbauen

OLFENWenn bei Radtouren oder Spaziergängen rund um Olfen plötzlich ein ärztlicher Notfall auftritt, ist es wichtig, dass der Rettungsdienst schnell genau weiß, wo er hin muss. Damit der Standort mitgeteilt werden kann, gibt es in der Steverstadt ein Notfallorientierungssystem (NOS), das nun ausgebaut werden soll

Stadt Olfen will Notfallorientierungssystem ausbauen
Die Notfallschilder an den Bänken sind wichtig. Sie müssen aber auch gut lesbar sein. Das kontrollieren städtische Mitarbeiter regelmäßig. Defobrillatorten sollen auch im Stadtgebiet angebracht werden. Foto: Theo Wolters

50 Parkbänke in und rund um Olfen sind mit einer Notfalltafel und einer fortlaufenden Standortnummer gekennzeichnet. Die entsprechenden Koordinaten der Standorte wurden bei den Leitstellen der Polizei und Feuerwehr hinterlegt.

Wie es in einem Bericht der Verwaltung für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag 23. März, heißt, werde dieses NOS regelmäßig genutzt und erleichtere den Rettungskräften erheblich die Ordnung orientierungsloser oder kranken Personen.

Ausbau ist geplant 

„Aufgrund der guten Erfahrung ist nun angedacht, das System weiter auszubauen und an neuen Standorten zu installieren“, so Alissa Rohkämper von der Stadtverwaltung. Man könne sich vorstellen in großen Zwischenbereichen zwischen Parkbänken Pfähle zu setzen, die mit dem NOS gekennzeichnet werden. Wie Alissa Rohkämper mitteilte, sei es natürlich wichtig, dass die Koordinaten auch zu lesen seien.

„Sollten Bürger feststellen, dass dies nicht so ist, wären wir für eine Nachricht dankbar.“ Da an vielen der Bänke auch Mülleimer stehen, kontrollieren Mitarbeiter des Bauhofs bei der Leerung der Mülleimer auch die Schilder mit den Koordinaten.

Vor zwei Jahren wurde in der Steverstadt der Arbeitskreis Sicherheit gegründet. Dieser besteht aus Vertretern der Stadt, des DRK, der Feuerwehr, der Kreispolizeibehörde, Ärzten, Vereinen sowie fachkundigen Bürgern.

Es wurden drei Sicherheitsprojekte entwickelt

Drei Sicherheitsprojekte wurden entwickelt. Eins ist das NOS. Ein anderes die Notinseln. 42 Notinsel-Partner, unter ihnen Einzelhandelsgeschäfte, Ärzte, Gastronomen und Kindertageseinrichtungen.

Die Partner sind jeweils mit einem Schild am Eingang gekennzeichnet. „Eine Umfrage bei etwa der Hälfte der Notinselpartner hat ergeben, dass sieben Kinder im letzten Jahr Hilfe bei einem Partner gesucht haben“, so Alissa Rohkämper. Gründe waren unter anderem der Verlust eines Schlüssels oder auch die Bitte nach einem Pflaster. Wie Alissa Rohkämper erklärte, sollen zu Beginn des Schuljahres alle Erstklässler mit den Notinseln vertraut gemacht werden.

Defibrillatoren an verschiedenen Orten geplant 

Das dritte Projekt ist die Anschaffung von Defibrillatoren und die Verteilung im Stadtgebiet. Alissa Rohkämper erklärte, die Defibrillatoren seien angeschafft. Auch die Standorte stehen fest. In naher Zukunft sollen sie angebracht werden.
Standorte sind das gelbe Haus am Markt, die Stadthalle/Schwimmbad, der Steversportpark, die Sporthalle in Vinnum und das Vitus-Stift. Wie die Verwaltung in der Vorlage zur Ausschusssitzung mitteilt, sollen im Laufe des Jahres fünf weitere Geräte angeschafft und mittels Sponsoring finanziert werden.

Wie Alissa Rohkämper weiter erklärte, sei auch wichtig, dass die Bürger wissen, wie die Geräte bedient werden. „Wir stehen im Kontakt mit dem DRK, ob man nicht Schulungen für die Bürger anbieten kann.“

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