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Vorfall in Olfen: Kurios: Güllefass-Fahrer riss Straßenschilder mit

OLFEN/VINNUMFür die Polizei war es eine eher geringfügige Sachbeschädigung, für die sie ein Verwarnungsgeld erhoben hatte. Für Passanten ist es dagegen eine fast einen Kilometer lange Schneise der Verwüstung, die noch am Wochenende auf der Lützowstraße zu sehen war. Der Fahrer eines Güllefasses hatte etwas Entscheidendes vergessen.

Kurios: Güllefass-Fahrer riss Straßenschilder mit
Einsatz mit Folgen: Zu spät hatte der Fahrer eines Güllefasses mit Schleppschlauchverteiler gemerkt, dass er weitergefahren war, ohne vorher die breiten Zerstäubungsarme - die Arbeitsbreite liegt bei etwa 20 Metern - eingeklappt zu haben. Die Folge: Er hat auf einer Strecke von fast zwei Kiilometern Schilder und Bégrenzungspfosten auf der Lützowstrraße in Olfen-Vinnum umgerissen. Foto: Sylvia vom Hofe

Anstatt die Zerstäubungsarme des Schleppschlauchverteilers einzuklappen, als er das Feld verließ, fuhr er am Donnerstagabend mit voller Breite auf die Straße: immerhin rund 20 Meter. Dabei riss das Gestell, das für die großflächige Verteilung der Gülle auf dem Boden sorgt, alles um, was im Weg stand: sämtliche Straßenschilder und Straßenbegrenzungspfosten. Auch Bäume beschädigte das XXL-Fahrzeug. Der Fahrer indes bekam davon fast einen Kilometer weit gar nichts mit.

Fahrer war nicht betrunken

„Nein, Alkohol war nicht im Spiel“, sagte am Sonntag ein Sprecher der Kreispolizeibehörde unserer Redaktion. Der Fahrer habe angegeben, dass es ohnehin so laut gewesen sei in seinem Führerhaus, dass er von dem selbst verursachten Krach nichts mitbekommen habe – bis das Fahrzeug wegen des verbogenen Gülleanhängers nicht weiter fahren wollte.

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Kurioser Unfall mit einem Gülleanhänger auf der Lützowstrraße

In dem Moment traf auch die Freiwillige Feuerwehr ein, die am Donnerstag ihren Dienstabend im nahen Gerätehaus hatte. Wie der Leiter der Löschgruppe Vinnum, Ingo Böttcher, unserer Redaktion sagte habe ein Passant ihn und seine Kameraden auf den Vorfall hingewiesen. „Wir sind die Strecke vorsorglich abgefahren.“ Zum Glück seien aber tatsächlich nur Schilder, Pfosten und Bäume zu Schaden gekommen und keine anderen Verkehrsteilnehmer. Das ist auch für Bernhard Brüse, dem Vorsitzenden des landwirtschaftlichen Ortsverbandes, das Entscheidende. Er wollte sich am Sonntag ansonsten nicht näher zu dem Vorfall äußern.

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