Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

Zugvögel: Olfener sorgen sich um daheimgebliebene Störche

OLFENVor einigen Wochen sind die Störche in ihre Winterquartier aufgebrochen. Auch die Jungstörche, die in der alten Aue geboren wurden, befinden sich schon lange Zeit auf dem Flug. Doch was ist das? Im Bereich der Birkenallee ist zurzeit noch ein Jungstorch in den Wiesen zu beobachten. Und die Olfener machen sich Sorgen.

1/2
  • Olfener sorgen sich um daheimgebliebene Störche
    Ein Jungstroch hällt sich im Bereich der Stever auf. Foto: Theo Wolters

„Ich werde immer wieder angesprochen, was denn mit diesem jungen Storch sei?“ Er werde gefragt, ob er verletzt sei. Naturschützer Georg Holtmann: „Die Olfener brauchen sich keine Sorgen machen. Der junge Storch ist nicht verletzt und kann auch fliegen.“ Die Floßfahrer hätten ihn oft beobachtet. Man habe ihn aufgescheucht, und wenn Rinder in die Nähe des Storchs kämen, würde er auch wegfliegen.

Dieser Jungstorch wurde in der neuen Aue geboren. Als ein anderes Storchenpaar im Juli den Horst eroberte, konnten sich zwei Jungstörche aus dem Horst retten. Wie Georg Holtmann in einem Gespräch mit der Redaktion erklärte, sei der andere Jungstorch auf dem Weg in ein Winterquartier. „Ich glaube nicht, dass dieser Storch sich noch auf den Weg begibt“, so Georg Holtmann, der sich um die Störche in der Steveraue kümmert. Der Storchenzug sei schon länger unterwegs. „Er wird wohl den Winter auch in Olfen verbringen.“

Olfen noch nicht verlassen haben auch die beiden Altstorchpaare. Georg Holtmann geht davon aus, dass auch diese Störche den Winter in der Steverstadt verbringen. „Das Paar in der alten Aue war im letzten Winter weg, die Jahre zuvor aber auch bereits über den Winter in Olfen.“

Auch das Paar in der neuen Aue, so Georg Holtmann, werde wohl nicht mehr ins Winterquartier fliegen. Holtmann: „Dies Paar hat bekanntlich im Juli den Horst in der neuen Aue erobert.“ Diesen wolle das Paar wohl nun für den kommenden Frühling für sich sichern.

Zur Startseite >

Orte

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG