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Schwerter Kneipenserie: "Zum Brauhaus": Großgaststätte bot Platz für 350 Zecher

SCHWERTE350 Plätze für durstige Zecher bot die Wirtsstube: Eine Großgaststätte war das „Brauhaus“ an der Bahnhofstraße 15. Auch zum Kegeln konnten die Schwerter „nach Stenz“ gehen, wie sie sagten. Denn 1937 hatten Heinrich und Meta Stenz das Gebäude mit der markanten Backsteinfassade gekauft.

"Zum Brauhaus": Großgaststätte bot Platz für 350 Zecher
In den Keller des Hauses Bahnhofstraße 15 zog die Gaststätte Zum Brauhaus, als ihre Räume 1967 zum Supermarkt wurden. Foto: Sammlung Kassel

Mit hinter der Theke stand schon als 18-Jährige Tochter Margret Kamphausen, deren Ehemann Hans Kamphausen sich später als Vereinswirt des Fußballclubs VfL Schwerte einen Namen machte.

In den Keller zog die Kneipe, als 1967 die Wirtsräume im Erdgeschoss für einen Supermarkt der Tengelmann-Kette vermietet wurden. Gleichzeitig verkleinerte man sich auf 50 Plätze und zwei Kegelbahnen. Der Treffpunkt bei Mettbrötchen und Brauhausplatte blieb aber beliebt, unter anderem für den damaligen Kirchenchor von St. Marien.

Diese gastliche Tradition endete abrupt, als Margret Kamphausen Ende 2011 im Alter von 74 Jahren starb. Auch der Supermarkt – zuletzt Netto – ist seit Juni Geschichte.

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