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Streit um Anmeldung an Gymnasien: Schul-Entscheidung soll erst am Mittwoch fallen

HOLZENZweieinhalb Stunden tagte der Petitionsausschuss des Landtags am Freitag mit Eltern und Vertretern der Behörden im Schwerter Rathaus. Doch eine Lösung für die Kinder aus dem Dortmunder Süden, die keinen Platz an einem Schwerter Gymnasium gefunden haben, fand man nicht. Unzufrieden gingen die Eltern aber nicht aus der Sitzung.

Schul-Entscheidung soll erst am Mittwoch fallen
Am Friedrich-Bährens-Gymnasium hatten sich ursprünglich zwölf Dortmunder Schüler angemeldet, am Ruhrtal-Gymnasium waren es 22. Foto: Bernd Paulitschke

Am Mittwoch will man sich noch einmal mit Vertretern der Städte Dortmund und Schwerte treffen und dann hoffentlich den Knoten durchschlagen. Die Eltern sind zuversichtlich, dass man dann nicht nur eine Lösung für dieses Jahr, sondern eine dauerhafte Lösung finden wird. Offizielle Stellungnahmen gab es am Freitag nicht, weil man in der Sache Stillschweigen vereinbart hatte.

Am Donnerstag um 17 Uhr tagt der Rat der Stadt Schwerte. Unterlagen dazu liegen bislang noch nicht vor. Bei Erstellung der Tagesordnung ging man aber offensichtlich davon aus, dass man über die Bildung einer zusätzlichen Klasse für das Friedrich-Bährens-Gymnasium zu beschließen habe.

Eltern machten mobil gegen die Entscheidung

Weil Schwerte eine neue Gesamtschule gegründet hatte, die im Sommer 2016 den Betrieb aufgenommen hat, musste man die Schülerzahl an den Gymnasien beschränken. Das sorgte dafür, dass Kinder aus den Dortmunder Stadtteilen Holzen, Höchsten und Sommerberg, die traditionell Schwerter Gymnasien besuchen, dieses Jahr einen Ablehnungsbescheid erhielten. Die betroffenen Eltern machten dagegen mobil.

Gelöst werden könnte das Problem durch eine Beschulungsvereinbarung mit Dortmund, die aber bislang an unterschiedlichen Auffassungen darüber, welche Schulformen sie umfassen sollte, scheiterte. Die Stadt Dortmund hatte die Eltern zuletzt aufgefordert, sich bis Freitag am Hörder Goethe-Gymnasium anzumelden.

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