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250.000 Euro eingespart: Kostenexplosion beim Solebad-Neubau eingedämmt

WERNEDer Neubau der Solebads in Werne wurde im Juni noch heiß diskutiert. Der Grund: Die Kosten stiegen nach neuen Kalkulationen um 450.00 Euro an. Nach der Kostenexplosion im Juni ist das Projektbüro im Sparmodus und vermeldet positive Entwicklungen. Noch sind aber nicht alle Arbeiten für das neue Solebad vergeben.

Kostenexplosion beim Solebad-Neubau eingedämmt
Das neue Solebad wächst weiter in die Höhe, der Kostenrahmen zum Glück nicht. Foto: Jörg Heckenkamp

Die Reaktionen reichten von Resignation bis richtiger Verärgerung, als im Juni offiziell wurde, dass die Kosten für den Solebad-Neubau um knapp 450.000 Euro steigen.

Mittlerweile haben sich die politischen Gemüter wieder beruhigt – mehr noch: Im Bauausschuss am Dienstagabend fanden sowohl CDU als auch SPD dankende Worte für das Projektbüro Constrata, das seit Juni in erster Linie damit beschäftigt ist, die Kosten zu drücken. „Wir liegen im Moment bei einem Einsparpotenzial in Höhe von 250.000 Euro netto“, sagte Daniela Kersting von Constrata. „Ohne Qualitätsverlust für das neue Bad.“

Einsparungen beim Fliesenbau

Vor allem der Fliesenbau war im Juni als Preistreiber aufgefallen. „Da waren wir selbst erschrocken“, sagte Kersting. 25.000 Euro könne man etwa an dieser Stelle sparen, weil die gewünschten Fliesen nun im neuen Format angeboten werden. Ein Großteil (rund 45.000 Euro Einsparpotenzial) entfällt auf die Estricharbeiten.

Nach der Kostenexplosion Mitte des Jahres habe man sich um ein „konsequentes Gegensteuern“ bemüht, sagte Daniela Kersting am Dienstag. Mit Erfolg. Gleichzeitig warnte sie vor verfrühter Freude und wies darauf hin, dass noch nicht alle Arbeiten ausgeschrieben seien.

Die Ausschreibungen für das Vergabepaket drei laufen noch bis zum 16./17. Oktober. Die dafür kalkulierten 290.000 Euro verbuchte Kersting zwar unter Kleinarbeiten, trotzdem könne man nie sicher sein, dass es bei den veranschlagten Kosten bleibt. „Der Markt ist so ungewiss“, sagte Betriebsleiter Frank Gründken am Mittwoch. Eine allzu große Überraschung erwarte er aber nicht. Im nächsten Bauausschuss Ende des Jahres wolle man die neuen Zahlen mitteilen. „Dann haben wir eine sehr große Kostensicherheit“, so Kersting.

Optimistische Prognose

Die kalkulierten, reinen Baukosten waren im Juni auf 13,32 Millionen Euro geklettert. Dabei bleibt es. „Wenn alles gut geht, liegen wir am Ende vielleicht sogar bei 13 Millionen“, wagte Gründken eine optimistische Prognose.

So weit der Kostenplan. Wenn bei den Bauarbeiten alles gut geht, sehen die Werner im November das erste Holz auf dem Dach des neuen Solebades.

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